05 dolomiten winter berge

Dein Urlaub im Reich der Dolomiten!

Schneeschuhwanderungen: Routen mit Schneeschuhen in den Dolomiten

Schneeschuhrouten in den Ampezzaner Dolomiten

Die Fanes-Wasserfälle (Dauer: 4 – 4,30 h; Schwierigkeitsgrad: schwierig)

Die Fanes-Wasserfälle erreicht man über die Straße SS 51 di Alemagna in der Nähe von Cortina d’Ampezzo in Richtung Fiammes. Nach einigen Kilometern und einer Kehre befindet sich links ein Parkplatz. Die Wanderung beginnt hinter dem Parkplatzzaun und folgt einem Weg, der zu einer Brücke hinunterführt, wo sich auch eine Langlaufloipe befindet. Weiter geht es in Richtung Pian de Loa, vorbei am Bach Ru de Fanes und am Monte Taburlo. Folgen Sie anschließend den Hinweisen zum Wasserfall de Fanes bis zu einem Aussichtspunkt, von dem aus sich ein beeindruckender Blick eröffnet. Ab hier steigt der Schwierigkeitsgrad: Hinter dem Aussichtspunkt führt ein steiler Einschnitt hinunter zum Bachbett, dem man anschließend folgt, bis eine Felsspalte erreicht wird, die mit einigen technisch anspruchsvolleren Passagen unter den gefrorenen Wasserfall führt. Nach der Durchquerung der kleinen Galerie gelangt man zu einem ausgesetzten, aber mit einem Stahlseil gesicherten Felsband, das auf die gegenüberliegende Seite der Schlucht führt. Dort kann man die Landschaft genießen und sich auf einer Bank mit Tisch ausruhen. Der Rückweg folgt dem Pfad, der aus dem Val di Fanes hinabführt und sich bei Pia de Loa wieder mit dem Ausgangsweg verbindet.

Ausrüstung: normale Winterwanderausrüstung sowie Ausrüstung für Klettersteige.
Hinweise: vereister Weg, mögliche Eisabgänge.

Castello di Podestagno (Dauer: 2 h; Schwierigkeitsgrad: leicht)

Der Ausgangspunkt für diese Schneeschuhwanderung zum Castello di Podestagno befindet sich an der SS 51 di Alemagna in Richtung Toblach. Etwa 6 km von Cortina d’Ampezzo entfernt liegt ein Parkplatz in der Nähe der Felizon-Brücke. Beim großen Schild des Naturparks Dolomiti d’Ampezzo beginnt der ansteigende Weg. Vorbei an beeindruckenden Eisfällen, die bis zum Felizon-Bach hinunterreichen, gelangt man zur Wiese der Hütte Prà del Castel. Den Markierungen an den Bäumen folgend erreicht man den Gipfel des Felsens, wobei kurz vor dem höchsten Punkt eine etwas anspruchsvollere Passage zu bewältigen ist. Von hier, wo einst das Castello di Podestagno stand, eröffnen sich schöne Ausblicke auf den Monte Pelmo und den Becco di Mezzodì. Für den Rückweg folgt man den Hinweisen zur Felizon-Brücke und anschließend zurück zum Parkplatz.

Ausrüstung: normale Winterwanderausrüstung.
Hinweise: keine.

Cinque Torri (Dauer: 2,30 – 3 h; Schwierigkeitsgrad: mittel)

Die Cinque Torri, der berühmte Felsgarten von Cortina, bieten eine besonders reizvolle Schneeschuhroute. Ausgangspunkt ist der Sessellift Cinque Torri, der bis zur Scoiattoli-Hütte auf 2260 m führt. Von dort geht es nach links in Richtung Torre Inglese. Man passiert eine natürliche Felspassage zwischen Torre Quarta Alta und Torre Quarta Bassa und gelangt in ein Gebiet mit Felsen, die durch einen Erdrutsch vom Monte Averau entstanden sind. Danach geht es weiter nach Osten bis zur Cinque-Torri-Hütte. Von dort folgt man dem Weg etwa 300 m bergab bis zur Markierung der Route 439 nach Cian Zopè. Diese führt zur Straße des Falzarego-Passes, vorbei an der Boa di Cinque Torri und durch einen Wald. Von der Passstraße bringt ein kostenloser Bus im 30-Minuten-Takt zum Parkplatz Col Gallina.

Ausrüstung: normale Winterwanderausrüstung.
Hinweise: keine. Die Route ist auch bei Schneefall begehbar.

Rundtour um den Monte Piana (Dauer: 3 – 3,30 h; Schwierigkeitsgrad: mittel)

Die Rundwanderung um den Monte Piana beginnt bei der Rifugio Bosi, die vom Lago d’Antorno aus mit einem Motorschlitten-Taxi erreichbar ist. Von dort führt der Weg zur kleinen Kapelle, die den Gefallenen des Ersten Weltkriegs gewidmet ist. Weiter geht es auf das Hochplateau des Monte Piana, einst Schauplatz heftiger Kämpfe zwischen österreichischen und italienischen Truppen und heute ein Freilichtmuseum. Beim pyramidenförmigen Denkmal für den Dichter Giosuè Carducci eröffnet sich ein beeindruckender Blick auf die Drei Zinnen. Der Rückweg führt hinunter zur Forcella dei Castrati und anschließend zurück zur Rifugio Bosi, von wo aus man wieder mit dem Motorschlitten oder mit geliehenen Schlitten zum Lago d’Antorno gelangt.

Ausrüstung: normale Winterwanderausrüstung.
Hinweise: Vorsicht vor unter dem Schnee verborgenen Löchern und Schützengräben.

Ra Gusela (Dauer: 3,30 – 4 h; Schwierigkeitsgrad: mittel)

Ra Gusela zählt zu den eindrucksvollsten und anspruchsvollsten Felswänden rund um Cortina d’Ampezzo. Ausgangspunkt ist der Passo Giau. Von dort fährt man Richtung Selva di Cadore und Colle Santa Lucia bis zum Sessellift Fedare (2000 m), der zur Rifugio Averau an der Forcella Nuvolau (2413 m) führt. Von hier folgt man zunächst der Skipiste zu den Cinque Torri. In der Nähe des Sessellifts Potor verlässt man die Piste und wandert nach Südosten weiter. Die Route führt unter der Felswand des Monte Nuvolau entlang über ein leicht ansteigendes Plateau bis zur Ra Gusela. Der letzte Abschnitt zur kleinen Madonnenstatue auf dem Gipfel (2595 m) verläuft über Serpentinen und einen kurzen Grat mit Schneewächten. Der Rückweg erfolgt entlang der Aufstiegsroute.

Ausrüstung: normale Winterwanderausrüstung.
Hinweise: nur bei stabilem Schneedeckenaufbau durchführen.

Schneeschuhrouten in den Dolomiten von Friaul-Julisch Venetien

Rundtour Casera Cregnedûl (Schwierigkeitsgrad: schwierig – E3)

Die Rundtour zur Casera Cregnedûl befindet sich in der Gegend von Chiusaforte und ist über das Raccolana-Tal bis nach Sella Nevea erreichbar. Parkmöglichkeiten gibt es in der Nähe der Kaserne der Guardia di Finanza. Von hier folgt man einer ansteigenden Forststraße durch den Wald mit zwei Kehren. Nach einer langen Rechtskehre gelangt man auf einen Weg, der zu den Wiesen unterhalb der Casera Cregnedûl di Sopra führt. Weiter westwärts erreicht man die Casere Larice. Dort verlässt man die Forststraße und steigt über Wiesen hinab zu einer alten Militärstraße, die an der Casera Barboz vorbeiführt. Auf etwa 1200 m Höhe trifft man erneut auf die Forststraße, die zurück zum Parkplatz führt.

Ausrüstung: normale Winterwanderausrüstung sowie LVS-Set (Lawinenverschüttetensuchgerät, Schaufel und Sonde).
Hinweise: Von den Casere Larice kann man auch zu den Piani del Montasio und zur Rifugio Di Brazzà weitergehen.

Casera Bordaglia di Sotto (Schwierigkeitsgrad: anspruchsvoll – E2)

Für diese Schneeschuhwanderung fährt man nach Forni Avoltri bei Tolmezzo. Nach der Brücke über den Degano-Bach biegt man rechts Richtung Pierabech ab bis zum Piano della Guerra. Gegenüber den ehemaligen Kolonien beginnt der Weg Nr. 141, der zum Degano-Bach führt. Nach dessen Überquerung steigt man auf der gegenüberliegenden Seite auf und gelangt auf eine Forststraße, die in das Tal des Rio Bordaglia führt. Vorbei am Abzweig zur Casera Ombladêt (1425 m) erreicht man schließlich die Alm Casera Bordaglia di Sotto.

Ausrüstung: normale Winterwanderausrüstung sowie LVS-Set.
Hinweise: Die Fortsetzung zur Casera Bordaglia di Sopra ist eine anspruchsvolle alpine Tour und nur bei stabiler Schneelage zu empfehlen.

Casera Malins (Schwierigkeitsgrad: anspruchsvoll – E2)

Ausgangspunkt dieser Tour ist Tolmezzo. Von dort fährt man über die SS 355 nach Ovaro und biegt links ins Val Pesarina ab bis nach Pradibosco. Parkmöglichkeiten gibt es bei der Talstation des Skilifts. Von dort folgt man einer Forststraße zum Ongara-Bach, überquert eine Brücke und steigt anschließend wieder zu einem Wegkreuz auf, wo man rechts in Richtung Rio Malins abzweigt. Der Weg führt entlang des Baches zu hohen Bachverbauungen. Danach steigt der Schwierigkeitsgrad: Mehrfach muss der Bach überquert werden, bevor man über Serpentinen den Hang des Monte Malins erreicht. Schließlich führt die Route über Weideflächen zur Casera Malins.

Ausrüstung: normale Winterwanderausrüstung sowie LVS-Set.
Hinweise: Weiterwanderungen zur Casera Vinadia oder Casera Festòns sind nur bei stabiler Schneedecke ratsam.

Monte Acomizza (Schwierigkeitsgrad: schwierig – E3)

Die Tour auf den Monte Acomizza ist lang und anspruchsvoll. Sie führt durch mehrere landschaftlich reizvolle Bereiche wie das Val Bartolo mit seinen Almhütten, die bewaldete Sella di Bartolo, die Achomitzer Alm und schließlich zum Gipfel des Acomizza mit Blick auf die Julischen Alpen. Ausgangspunkt ist Camporosso nahe Tarvisio. Von der SS13 fährt man Richtung Bahnhof und weiter ins Val Bartolo, wo eine Forststraße durch das Tal führt. Nach etwa 3 km öffnet sich das Tal und traditionelle Häuser erscheinen. Nach weiteren 4 km erreicht man die Sella di Bartolo. Auf der österreichischen Seite folgt man einer Forststraße mit vielen Kehren bis zur Achomitzer Alm. Bei stabilen Schneeverhältnissen kann man anschließend direkt über den Grenzgrat zum Gipfel aufsteigen.

Ausrüstung: normale Winterwanderausrüstung sowie LVS-Set.
Hinweise: Von der Achomitzer Alm kann man über das Val Filza zur Straße im Ugovizza-Tal absteigen und über einen langen Rundweg nach Camporosso zurückkehren.

Traversierung vom Val Avanza ins Val Sesis (Dauer: Aufstieg 4 h, Abstieg 2 h; Schwierigkeitsgrad: schwierig)

Für diese Durchquerung fährt man von Tolmezzo Richtung Sappada und weiter über Forni Avoltri. Nach der Brücke über den Degano-Bach verlässt man die Hauptstraße und folgt dem Fleons-Tal bis Pierabech. Dort beginnt vor dem Rio Avanza der Forstweg Nr. 168A, der durch den Wald bis zu einer Weggabelung auf 1190 m führt. Man folgt dem rechten Weg, überquert den Rio Avoltruzzo und gelangt schließlich zur Brücke über den Rio Avanza. Anstatt dem steilen Weg zur Casera Avanza zu folgen, bleibt man im Talboden und steigt erst nach der Bachüberquerung auf der anderen Seite an. Auf etwa 1550 m verlässt man den Wald und erreicht über Wiesen die Casera di Casa Vecchia. Über den Passo Avanza gelangt man schließlich auf die Straße im Val Sesis, die zum Ort Cima Sappada führt.

Ausrüstung: normale Winterwanderausrüstung.
Hinweise: Von der Straße im Val Sesis kann man in etwa 30 Minuten die Rifugio Sorgenti del Piave erreichen.

Schneeschuhrouten in den Dolomiten des Trentino

Paneveggio-Naturpark (Dauer: 4 – 5 h; Schwierigkeitsgrad: leicht)

Diese Schneeschuhroute im Paneveggio-Naturpark erreicht man über die Straße von Predazzo zum Passo Rolle. Auf etwa 1630 m Höhe zweigt bei einer Kehre rechts ein Forstweg zur Malga Colbricon ab. Die Route führt durch eine der schönsten Landschaften des Naturparks und durch den berühmten „Geigenwald“. Nach der Alm geht es weiter nach Osten und anschließend hinab in ein kleines Tal unterhalb des Colbricon Grande. Danach steigt man wieder zum Colbricon-Pass auf. Um die Rifugio Colbricon zu erreichen, muss je nach Zustand des zugefrorenen Sees dieser überquert oder rechts umgangen werden. Für den Rückweg kann man entweder denselben Weg zurückgehen oder Richtung Nordwesten zur Malga Rolle und zum Passo Rolle wandern. Von dort führt die Straße etwa 2 km zurück zum Parkplatz.

Ausrüstung: normale Winterwanderausrüstung.
Hinweise: keine.

Milegna – Ritort (Dauer: 2 h; Schwierigkeitsgrad: leicht)

Der Schneeschuhweg Milegna – Ritort beginnt bei der Ortschaft Fratè an der Straße zwischen Sant’Antonio di Mavignola und Madonna di Campiglio. Von einem Parkplatz führt eine Forststraße nach Osten und Südosten. Die Straße endet bei einer Wiese mit vereinzelten Bäumen und einem Gebäude im Norden bei Milegna. Von dort geht es nach Norden durch Wiesen und Wälder, vorbei an einer kleinen Senke zwischen den Wiesen von Milegna und der Malga Ritort. Schließlich erreicht man die Malga Ritort mit einem beeindruckenden Blick auf die Brenta-Dolomiten.

Ausrüstung: normale Winterwanderausrüstung.
Hinweise: keine.

Malga Rosa (Dauer: 2 h; Schwierigkeitsgrad: leicht)

Ausgangspunkt ist das Dorf Villa Rendena. Gegenüber der Kirche biegt man aus Richtung Tione di Trento links ab und folgt den Hinweisen nach Pafsang. Danach geht es weiter bis zum Fahrverbot bei Groppe de Fora, wo der Forstweg beginnt. Dieser führt leicht ansteigend nach Süden. Nach einer Abzweigung mit einem Weg nach links folgt eine weitere leichte Steigung, die zur großen Almwiese der Malga Rosa führt. Von dort steigt man über die Wiese zum Gebäude hinauf und erreicht schließlich die Malga Rosa mit Blick auf das Val Rendena und die Brenta-Dolomiten.

Ausrüstung: normale Winterwanderausrüstung.
Hinweise: keine.

Gebiet Bellamonte (Dauer: 3–4 h; Schwierigkeitsgrad: leicht-mittel)

Diese Schneeschuhwanderung beginnt im Skigebiet Castelir bei Predazzo auf dem Weg zum Passo Rolle. Nach Bellamonte folgt man der Abzweigung links zum Dorf, wo die Forststraße zur Malga Canvere beginnt. Anfangs ist wegen der Nähe zu den Skipisten etwas Betrieb, doch bald führt der Weg durch Wälder und an Almhütten vorbei in ruhiger Berglandschaft. Der Anstieg ist gleichmäßig und moderat, sodass man mit wenig Anstrengung die Aussicht auf die Pale di San Martino genießen kann. Der Rückweg erfolgt auf derselben Strecke.

Ausrüstung: normale Winterwanderausrüstung.
Hinweise: auch nach starken Schneefällen begehbar.

Schneeschuhrouten in den Dolomiten Südtirols

Vom Karersee nach Obereggen (Dauer:2,30 h; Schwierigkeitsgrad: leicht)

Der Schneeschuhweg vom Karersee nach Obereggen beginnt im Eggental Richtung Karerpass. Parkmöglichkeiten gibt es am Karersee. Von dort geht es etwa 350 m entlang der Straße Richtung Bozen, bis links der Weg Nr. 8 (Templweg) abzweigt, der zu Geigerhof oder Geirerhof führt. Der Weg verläuft etwa eine Stunde lang fast eben bis zu den Wiesen von Kölbstall. Danach folgt ein kurzer Anstieg zu einer kleinen Anhöhe und weiter zum Bewallerhof. Parallel zur Straße führt anschließend der Weg Nr. 9 zur Obereggen-Scharte, etwa 200 m vom Skigebiet entfernt. Für den Rückweg kann man denselben Weg nehmen oder öffentliche Verkehrsmittel nach Bozen nutzen.

Ausrüstung: normale Winterwanderausrüstung.
Hinweise: keine.

Pala di Santa (Dauer: 5 h; Schwierigkeitsgrad: mittel)

Der Aufstieg zur Pala di Santa beginnt am Parkplatz des Lavazè-Passes zwischen Eggental und Fleimstal. Von dort folgt man etwa 200 m der Straße Richtung Bozen, bis der Weg Nr. 9 nach Osten abzweigt. Die Route führt zunächst über Wiesen und später durch Wald unterhalb der Nordflanke der Pala di Santa. Nach einem kurzen Abstieg folgt man dem Weg weiter bis zum Passo Pampeago. Anschließend geht es rechts weiter durch einen Zirbenwald bis zur Skipiste, die vom Gipfel herunterführt. Entlang der rechten Seite steigt man zur Bergstation des Skilifts und weiter zur Gipfelkreuzspitze.

Ausrüstung: normale Winterwanderausrüstung.
Hinweise: keine.

Col di Rasciesa (Schwierigkeitsgrad: leicht)

Die Schneeschuhwanderung auf den Col di Rasciesa ist eine Rundtour. Ausgangspunkt ist die Bergstation der Standseilbahn Raschötz oberhalb von St. Ulrich. Von dort folgt man dem Weg Nr. 35 Richtung Broglesalm und biegt dann links auf den Forstweg Nr. 31 zum Col di Rasciesa ab. Weiter geht es zum Gipfelkreuz mit Blick auf die Geislergruppe, den Schlern und den Langkofel. Anschließend steigt man zur kleinen Kapelle und zur Raschötzhütte ab und kehrt schließlich zur Bergstation zurück.

Ausrüstung: normale Winterwanderausrüstung.
Hinweise: keine.

Steinermandl bei Spinges (Dauer: 4–5 h; Schwierigkeitsgrad: leicht-mittel)

Der Ausgangspunkt dieser Tour ist der Parkplatz bei der großen Kreuzanlage oberhalb von Spinges im Eisacktal. Von dort folgt man dem Weg Nr. 9 Richtung Anratterhütte. Nach einem Fichtenwald und der Uiz-Brücke führt ein Weg Richtung Villa Defregger, Altes Karl und Steinermandl. Über Almwiesen erreicht man Hochkasern und anschließend die kleine Kapelle Tonich. Danach geht es über den Hang des Altes Karl zum Plateau Jöchlboden auf 1980 m. Nach weiteren 20 Minuten erreicht man das Gipfelkreuz des Steinermandl mit großartiger Aussicht.

Ausrüstung: normale Winterwanderausrüstung.
Hinweise: keine.

Cima Lasta (Dauer: 5–6 h; Schwierigkeitsgrad: leicht)

Die Schneeschuhwanderung auf die Cima Lasta beginnt am gebührenpflichtigen Parkplatz Zumis oberhalb von Mühlbach, erreichbar über Rodeneck. Zunächst folgt man kurz der Langlaufloipe beziehungsweise der Forststraße zur Rodenecker Alm, bevor man links auf den Weg Nr. 2 abzweigt. Vorbei an der Roner Hütte und einer Kapelle erreicht man nach etwa eineinhalb Stunden die Starkenfeldhütte und kurze Zeit später die Almwiesen unterhalb des Gipfels. Von dort führt der Weg zur Cima Lasta mit Blick auf das Pustertal, die Zillertaler Alpen und den Peitlerkofel. Der Rückweg führt über die Rastner Hütte zurück zum Ausgangspunkt.

Ausrüstung: normale Winterwanderausrüstung.
Hinweise: Alternativ kann man von der Rastner Hütte einen Weg am Waldrand entlang zur Roner Hütte und zurück zum Parkplatz nehmen.

Diese Schneeschuhrouten stellen nur einen kleinen Teil der zahlreichen Winterwanderungen dar, die zwischen den Dolomiten Südtirols, Venetiens, des Trentino und Friaul-Julisch Venetiens möglich sind.