Dein Urlaub im Reich der Dolomiten!

Rocca Pietore

Rocca Pietore ist ein idyllisches Bergdorf vor dem beeindruckenden Panorama der mächtigen Marmolata. Durch das Gebiet der Gemeinde fließt der Wildbach Pettorina, ein Zufluss des Cordevole und größter Wasserlauf des gleichnamigen Tals.

Der Ortsname leitet sich ab aus einem Turm, der früher seitlich der Kirche auf dem Dorfplatz stand. Vom 15. Jh. bis zur Ankunft Napoleons stand dieses Gebiet unter der Herrschaft der Serenissima, der Republik Venedig, die ihr eine weitreichende Autonomie verliehen hatte.

In Rocca Pietore gibt es vier Kirchengebäude von beachtlichem künstlerischem Wert zu besichtigen:

  • Die Kirche Santa Maria Maddalena

    Die im Jahr 1442 in gotischem Stil errichtete Kirche ist geprägt durch den Glockenturm mit spitzer Fiale. Sehenswert sind im Inneren der Kirche das Altarbild von 1517 und das Tabernakel von 1600.

  • Die Kirche von Sottoguda

    Die Kirche wurde 1486 als Folge eines Gelübdes der Einwohner errichtet. Im Jahr 1881 wurde sie durch einen Brand zerstört. Im Jahr 1904 wurde die Kirche um eine dritte Glocke ergänzt. An der Außenfassade der Kirche befinden sich in den beiden Nischen seitlich des Eingangs zwei alte Statuen der Heiligen Rochus und Fabian.

  • Die Kirche San Gottardo

    Die aus dem Jahr 1863 stammende Kirche San Gottardo bietet ein wundervolles Panorama.

  • Die Wallfahrtskirche Santa Maria delle Grazie

    Die im Ortsteil Santa Maria delle Grazie gelegene Wallfahrtskirche liegt zwischen den Dörfern Alleghe und Caprile, gehört aber zur Gemeinde Rocca Pietore. Der Bau dieser der gnädigen Muttergottes geweihten Wallfahrtsstätte begann 1947, geweiht wurde die Kirche am 22. August 1965. Nicht weit von der Wallfahrtsstätte befindet sich auch die kleine alte Kirche Calloneghe, geweiht 1645.

Winterurlaub in Rocca Pietore

 

Wenn Ihr Ziel für den Winterurlaub Rocca Pietore ist, sollten Sie einen Ort wählen, der zu den Füßen der Marmolada liegt, ein Berg in den Dolomiten, der mehr als 3000 Meter ü. d. M. hoch ist und sich zwischen den Provinzen Belluno, Bozen und Trient befindet.

Während Ihres Winterurlaubs in Rocca Pietore können Sie im Skigebiet Arabba Marmolada Ihre Bretter ausnutzen. Starten Sie in Malga Ciapela, das auf 1450 Metern ü. d. M. liegt und von wo aus Sie mit der Seilbahn der Marmolada Punta Rocca und damit 3265 Meter ü. d. M. erreichen. Außerdem steht Ihnen eine Direktverbindung mit der Sellarunde zur Verfügung und ein Skibus begleitet Sie zum Skigebiet Civetta.

Auf die Langskiläufer wartet eine 15 km lange Piste, die durch einen verschneiten Wald verläuft. Die Fans von Schneeschuh-Wanderungen können sich auf der Route des Val Ombretta wagen. Und in Rocca Pietore kommen die Eiskletterer in der Schlucht Serrai di Sottoguda auf ihre Kosten.

Sommerurlaub in Rocca Pietore

 

Den Sommerurlaub in Rocca Pietore zu verbringen bedeutet, zwischen jahrhundertealten Wäldern, duftenden Wiesen, plätschernden Bächen und grünen Almweiden die Herrlichkeiten des Val Pettorina zu entdecken. Ein bezauberndes Dorf, das mit seiner Umgebung eine gleichwertige Alternative anbietet, die alle Bedürfnisse befriedigt.

Wer gerne Klettersteige begeht, kann zwischen denen des Sas de Rocia, der Schützengräben oder der Marmolada wählen, die allerdings erfahrenen Bergsteigern vorbehalten sind. Wenn Sie anstrengende Touren unternehmen wollen, so steht Ihnen einiges zur Auswahl:

  • die Route Lech dei Giai, was See der Hähne bedeutet, auf der Sie auch zu einem Seebecken zwischen den Cime d'Auta gelangen;
  • die Strecke zu den Monolithen von Ronch, eine Steinstadt auf der Laste-Hochebene;
  • der Weg, der Sie zu den verlassenen Dörfern Albe und Vallier gegenüber dem Sasso Bianco führt.

Das Naturschutzgebiet Serrai di Sottoguda ist eine Schlucht von seltener Schönheit, die Sie für ca. 2 km zwischen steilen Felsenwänden und tobenden Wasserfällen begehen können. Der Weg ist für Familien genau das Richtige: Kinder können eine Runde auf dem Serrai Express drehen, ein kleiner Zug, der die Schlucht durchquert, oder die Strecke zu Fuß zurücklegen und dabei die verschiedenen illustrierten Legenden entdecken.

 

  • Die Schlucht Serrai di Sottoguda

    Die zum Gemeindegebiet von Rocca Pietore gehörende Schlucht Serrai di Sottoguda ist eine der herausragenden Sehenswürdigkeiten der Belluneser Dolomiten: Eine einzigartige, enge Klamm, die sich über zwei Kilometer zwischen steil in die Höhe aufragenden Felswänden erstreckt.

    Die als Naturschutzgebiet ausgewiesene Schlucht Serrai di Sottoguda ist sowohl im Sommer als auch im Winter einen Besuch wert. Dann kann man sogar mit Skiern durch die Schlucht wandern, mitten durch eine zauberhafte Naturlandschaft, die dann geprägt ist von den zahlreichen gefrorenen Wasserfällen seitlich des Wegs. Diese Eisfälle wiederum stellen für Eiskletterer aus der ganzen Welt ein unwiderstehliches Ziel dar.

    Die Entstehung der Schlucht geht zurück anfangs auf Erosion durch das Schmelzwasser der Gletscher vor Millionen von Jahren, dann durch Erosion des Wildbachs Pettorina. Der Zugang ist sowohl vom Tal aus möglich in Richtung Malga Ciapela, als auch talabwärts in Richtung Sottoguda. Egal in welcher Richtung Sie gehen, ein faszinierendes Erlebnis ist diese spektakuläre Wanderung allemal. Der Weg führt vorbei am Wasserfall Cascata di Franzei, der Kapelle Sant'Antonio und der Statue der Madonna dei Serrai, die in einer natürlichen Grotte steht.

    Die Serrai di Sottoguda haben zahlreiche Legenden entstehen lassen. Die bekannteste davon ist die von König Ombro, der hier, geschützt durch massivgoldene Tore am Eingang der der Schlucht, gelebt haben soll.

  • Malga Ciapela im Wintersportgebiet Arabba - Marmolata

    Malga Ciapela ist ein wichtiger Ort im Skigebiet Arabba - Marmolata. Diese auf 1450 m ü. M. liegende Fraktion von Rocca Pietore ist eine kleine, von hohen Gipfeln umgebene Senke. Früher war dies für die einheimischen Bauern eine gute Almweide, auch wenn der Weg hierher nicht einfach war.

    In Malga Ciapela startet die Marmolata-Seilbahn, die die auf 1450 m liegende Talstation mit Punta Rocca auf 3265 m Höhe verbindet. Auf dem Weg nach oben kann man an der Umsteigestation Serauta das Museum des Ersten Weltkriegs besichtigen. Am höchsten Punkt angelangt, kann man von der Panoramaterrasse aus nicht nur den atemberaubenden Blick über die Dolomiten genießen, sondern sieht bei guter Sicht sogar den Lido di Venezia. Und hat man sich dort sattgesehen, dann wartet die "Bellunese", eine 12 km lange Skipiste mit 1810 Höhenmeter, auf der 1935 der "Gigantissimo della Marmolada" ausgetragen wurde, der weltweit erste Riesenslalom.

    Von Malga Ciapela gibt es eine Verbindung nach Arabba, von wo aus man dann Zugang hat auf die Sella Ronda und Dolomiti Superski. Malga Ciapela bietet darüber hinaus auch zahlreiche Loipenkilometer für den Skilanglauf, einen schönen Skikindergarten für die Kleinsten, genannt "La Casetta incantata di Biancaneve" und eine Skischule.