Gadertal: Urlaub im Herzen der Dolomiten

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VAL BADIA - GADERTAL
VAL BADIA - GADERTAL Giro d'Italia 2008- 26.05.2008 - 26.05.2008 - Von Sizilien nach Mailand: der " Giro d'Italia" 2008 durchquert Italien von Süden nach Norden, doch in einer immer moderneren Weise. Die Gesamtzahl an Km nimmt zwar ab, doch die Aufstiege sind an den besten strategischen Stellen vorgesehen worden.  :: Maratona dles Dolomites- 29.06.2008 - Die Panoramastrassen der Dolomiten haben von jeher die wichtigsten Seiten der Geschichte des „großen Radsports“ geschrieben. Seit mehr als 20 Jahren messen sich auf diesen Strassen zum Anlass des Radmarathons " Maratona dles Dolomites" , Ende Juni/Anfang Juli , auch Tausende Radamateure aus aller Welt.  :: 
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Gadertal:


VAL BADIA - GADERTAL
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VAL BADIA - GADERTAL TOUR
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Sehenswertes: Gadertal



Pic Museo Ladin

Pic Museo Ladin - St. Kassian - Alta BadiaIn St. Kassian befindet sich das "Pic Museo Ladin", in dem einige der wichtigsten Zeugnisse der Geschichte, der Kultur und der Tradition des Gadertales aufbewahrt sind. Ausgestellt findet man ein Skelett des berühmten "Ursus Speleus", das aus der Conturines-Höhle stammt, eine Sammlung von Fossilien (sedimentären und korallinischen Ursprungs), die in den Dolomiten zahlreich zu finden sind, und eine große Ausstellung von alten einheimischen Haushaltsgeräten und Werkzeugen.
Tel. +39 0471 849505 - 849408

Öffnungszeiten:
Dienstag - Freitag von 16.00 bis 19.00 Uhr
Sonntag von 16.30 bis 19.30 Uhr


Das Haus des Heiligen Josef Frenademetz in Oies

In Pedratsches - Oies, befindet sich das Geburtshaus des Heiligen Josef Frenademetz. Der Heilige wir von den Gadertalern aber auch von vielen Gläubigen aus ganz Südtirol und den Nebenprovinzen angebeten.
Oies erreichen Sie mit einer Wanderung lang des Kreuzweges mit Anfang hinter der Pfarrkirche in St. Leonhard/ Pedratsches oder mit einem gemütlichen Spaziergang mit Start in La Villa/Cianins. Der Weg führt durch Wiesen an die Bauernhöfe Fistì e Larzonei vorbei.
Papst Paulus VI sprach ihn im Jahre 1975 selig, und Papst Paulus II hat ihn am 5. Oktober 2003 heilig gesprochen.



Das Hl. Kreuz Hospiz

Im Reiche der Natur spürt man die Nähe Gottes.
Die Diozöse Brixen/Bozen hat unter den 13 Wallfahrtskirchen für den Jubiläumsablass auch das Kirchlein am Fuße des Kreuzkofels ausgewählt
Im Jahr 1484 wurde auf Veranlassung des Bischofs „Konrad“ eine Kapelle auf 2045 m Meereshöhe gebaut, die Mitte des 17. Jahrhunderts vergrößert und mit Turm versehen wurde. 1718 wurde daneben ein Schutzhaus mit Wohnung für den Kirchendiener und Gaststätte für die Pilger gebaut.

Hl. Kreuz Hospiz - St. Leonhard in Abtei

Heute finden sich noch tagtäglich Pilger und Ausflügler in den getäfelten Stuben ein, wo sie von den Wirtsleuten persönlich mit Leckerbissen und besonders mit dem weitbekannten Kaiserschmarren verköstigt werden. Für Wanderfreudige führen von allen umliegenden Ortschaften, wie St. Kassian, La Villa, Pedratsches und Wengen gut markierte Fußwege bis zur Kirche. Für alle anderen steht eine Aufstiegsanlage von Pedratsches aus zur Verfügung.


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Die "viles" von Gadertal

Die "Vila" ist die älteste und eigentümlichste Siedlungsart von Gadertal, deren Vorfahr die rätische "tambra" ist, die als älteste beurkundete alpine Berghütte gilt.
Die "Viles" sind kleine Wohnsiedlungen, die nach bestimmten Maßstäben und Mustern errichtet wurden, und die zwei unterschiedliche Lebensweisen vereinten: den von den Römern eingeführten offeneren und gesellschaftsfreundlicheren Modus mit dem geschlosseneren und isolierten Typus des rätischen und bajuwarischen Volksstammes.
Man vermutet, dass die "Vila" ursprünglich nur aus einem Familiennukleus bestand und sich mit der Zeit durch die Angliederung anderer Familien ausgebreitet habe.

viles von Gadertal - Alta Badia

Jede Familie besitzt zwei voneinander getrennte Gebäude: die "ciasa" (Haus), mit der eigentlichen Wohnung im oberen Stock und mit dem Keller, der Speisekammer und der Werkstätte im Erdgeschoss. Ein Steg verbindet oft das erst genannte Gebäude mit der danebenliegenden "majun" (Heuschuppen). Der Stall bildet das Erdgeschoss der "majun", während sich oberhalb der eigentliche Heuschober befindet ("tablè") mit einem Balkon, der als Trockenraum dient.
Besondere Aufmerksamkeit soll man den Verzierungsschnitzereien schenken, oft antiker und symbolischer Herkunft, die als uneigentümliche Elemente zu betrachten sind, da die Holzschnitzerei nicht typisch für die antike Gadertaler Kultur ist.
Das wichtigste Merkmal der "Viles" ist die gemeinsame Nutzung von Pfaden und Plätzen, Brunnen, Tränken und Backöfen. Zudem gibt es den alten Brauch, gemeinsam viele Arbeiten durchzuführen, wie zum Beispiel der Bau eines neuen Heuschuppens.
Man muss den Viles, vor allem im sozialen Bereich, große Bedeutung zuteilen. Sie bilden nicht nur eine Häusergruppe, sondern auch eine Gemeinschaft, die auf Solidarität und Brüderlichkeit basiert, wo Mensch und Umwelt noch im Gleichgewicht leben.
Die Aufrechterhaltung der Viles wurde durch das in ganz Südtirol verbreitete Gesetz der Geschlossenen Höfe begünstigt, wo der älteste Sohn den Hof als Ganzes erbt.


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Die Hl. Barbara Kapelle – Wengen/ La Val

Hl. Barbara Kapelle in WengenDie Hl. Barbara Kapelle steht in sehr schöner Lage auf einem freien Hügel, eine knappe Gehstunde oberhalb des Ortskernes von La Val/ Wengen. Sie wurde von den Bergknappen errichtet, die im Valparola-Tal das am Monte Pora gewonnene Eis verhütteten.
Besonderen artistischen und historischen Wert hat das Gemälde an der Außenwand. Es handelt sich um eine Kreuzigung in freier Landschaft: vor einem blauen, leicht bewölkten Himmel der Gekreuzigte, darunter stehen Maria und Johannes. Die Figuren zeigen einen heftigen Gefühlsausdruck.


Ladinisches Landesmuseum - Schloss Thurn

1996 erwarb das Land Südtirol Schloss Thurn mit dem Ziel, hier ein Landesmuseum für die Kultur und Geschichte der ladinischen Volksgruppe unter der Bezeichnung 'Museum Ladin Ciastel de Tor', einzurichten. Schloss Thurn, dessen Geschichte bis in das 12. Jh. zurückreicht, war einst Mittelpunkt des Gerichts 'Thurn an der Gader'. Es liefert deshalb selbst einen wesentlichen Beitrag zur Geschichte der Dolomitenladiner, welche Nachfahren der romanisierten Urbevölkerung des Landes und als solche älteste der drei in Südtirol lebenden Sprachgruppen sind. In multimedialer Form wird die Sprache, Kultur und Geschichte der Ladinischen Bevölkerung des Dolomitengebietes dargestellt.

Schloss Thurn - St. Martin in Thurn

Themenbereiche sind die Archäologie (Besiedelungsgeschichte, Sotciastel, von den Rätern zu den Ladinern), die Geschichte (Fürsten, Richter, Untertanen), die Dolomiten (Entstehung, Entdeckung, Erschließung), die Ladinische Sprache und Identität (Sprachlabor, Kunsthandwerk), die Wirtschaft (Siedlungsformen der Viles, Eisenstraße), der Aussichtsturm (Ladinoscope).

Schloss Thurn
Torstraße 72
39030 St. Martin in Thurn
Tel. +39 0474 524020
Fax +39 0474 524263
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Die Kirche von Enneberg-Pfarre

Die Besiedlung des Gadertales erfolgte vom Norden her und die Enneberg-Pfarre war mit Sicherheit die erste Ortschaft. Die wenigen Bauten des Dorfzentrums schließen sich eng um die Kirche mit ihrem 56 m hohen, gotischen Turm. Die Kirche von Enneberg-Pfarre kann als Mutterkirche angesehen werden, da von ihr allein und für lange Zeit das religiöse Leben über das ganze Tal ausgestrahlt wurde.
Kirche con Enneberg-PfarreDie heutige Kirche ist ein stattlicher Barockbau in Kreuzform. Von besonderer Schönheit ist der im Renaissance-Stil kunstvoll holzgeschnitzte Hochaltar. Das Kunstwerk stammt aus dem Jahre der Pest 1636. In der Mitte ist die Wunderstatue der Gnadenmutter sichtbar. Von 1700 bis 1914 war Enneberg-Pfarre auch Sitz des Dekanates und obwohl sich der Sitz nun in St. Leonhard in Abtei befindet, heißt das Dekanat immer noch Dekanat Enneberg.
Sowohl für die Bevölkerung des Gadertales als auch für die Pilger aus dem Pustertal ist die Kirche von Enneberg-Pfarre ein beliebtes und vielbesuchtes Wallfahrtsziel.


Catarina Lanz

Im Kampfe gegen die französische Truppen Napoleons kam die junge Ennebergerin Catarina Lanz zu Ehren, die 1771 in St. Vigil in Enneberg geboren wurde. Mit 26 Jahren, also um 1797, kämpfte sie heldenhaft in Spinges, einem Dörfchen in der Nähe von Brixen, mit einer Mistgabel, um das Kirchlein und den anliegenden Friedhof vor der Schändung zu bewahren. Die bronzene Statue, die im Dorfzentrum von St. Vigil an die Enneberger Heldin erinnert, ist ein Werk des ladinischen Bildhauers Otto Irsara aus Abtei.

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Mühlental - Kampill - St. Martin in ThurnMühlental in Campill

Das Mühlental befindet sich Campill, ein Vorort von St. Martin in Thurn, und wird in ladinischer Sprache "Val di Morins" genannt.
Der Besichtigungsweg, zwischen den 2 Weilern (viles) Seres und Miscì, bringt Sie zu den 8 Mühlen entlang dem Bach Seres. Man startet an der Brücke des Baches Seres, bei der ersten Mühle.
Auf diesem Lehrpfad hat man auch die Möglichkeit die 2 Weiler Seres und Miscì zu besichtigen. Es sind wohl die charakteristischsten und interessantesten Bauernsiedlungen des Gadertals.


Der Naturpark Fanes- Sennes- Prags mit Naturparkhaus

Der Naturpark Fanes- Sennes- Prags ist mit seinen 25.680 ha der drittgrößte Naturpark in Südtirol. Das von Dolomit geprägte Landschaftsbild ist charakterisiert durch die ausgedehnten Hochflächen die bis weit über die Waldgrenze reichen, sowie durch ausgedehnte Wälder und herrliche Seen. Wie in keinem anderen Gebiet der Dolomiten ist die Geomorphologie von Fanes, Sennes und Fosses durch die verschiedensten Karsterscheinungen wie Rinnen- und Kluftkarren, Spalten, Senken und Dolomitenbecken geprägt.
Das Besucherzentrum in seiner Spiralform ist für den Besucher wie ein offenes Fenster zum Naturpark: hier kann über interaktive Medien, Spiele für Kinder, Videos und Paneelen in die Geheimnisse des Schutzgebietes eingetaucht werden.

Naturpark Fanes - Sennes - Prags

Man kann in die Sagenwelt der Ladiner eintauchen, durch den Besuch der Höhlenbär- Grotte wird man in ein längst vergangenes Zeitalter zurückversetzt und auch über die Kräfte der Natur, durch welche unsere Berge geformt wurden, ist jede Menge zu erfahren.
Greifbar nah werden die verschiedenen Lebensräume mit ihrer typischen Pflanzen- und Tierwelt, und in großen Terrarien können Amphibien und Reptilien, die Bewohner unserer Heimat beobachtet werden.

Das Besucherzentrum bleibt von Mai bis Oktober und von Dezember bis Ende März offen:
Di – Sa: 9.00 - 12.00 und 15.00 - 18.00


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