![]() |
||||||
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|
|
|||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||
|
Sehenswertes: GadertalPic Museo Ladin In St. Kassian befindet sich das "Pic Museo Ladin", in dem einige der wichtigsten Zeugnisse der Geschichte, der Kultur und der Tradition des Gadertales aufbewahrt sind. Ausgestellt findet man ein Skelett des berühmten "Ursus Speleus", das aus der Conturines-Höhle stammt, eine Sammlung von Fossilien (sedimentären und korallinischen Ursprungs), die in den Dolomiten zahlreich zu finden sind, und eine große Ausstellung von alten einheimischen Haushaltsgeräten und Werkzeugen.Tel. +39 0471 849505 - 849408 Öffnungszeiten: Dienstag - Freitag von 16.00 bis 19.00 Uhr Sonntag von 16.30 bis 19.30 Uhr Das Haus des Heiligen Josef Frenademetz in OiesIn Pedratsches - Oies, befindet sich das Geburtshaus des Heiligen Josef Frenademetz. Der Heilige wir von den Gadertalern aber auch von vielen Gläubigen aus ganz Südtirol und den Nebenprovinzen angebeten.Oies erreichen Sie mit einer Wanderung lang des Kreuzweges mit Anfang hinter der Pfarrkirche in St. Leonhard/ Pedratsches oder mit einem gemütlichen Spaziergang mit Start in La Villa/Cianins. Der Weg führt durch Wiesen an die Bauernhöfe Fistì e Larzonei vorbei. Papst Paulus VI sprach ihn im Jahre 1975 selig, und Papst Paulus II hat ihn am 5. Oktober 2003 heilig gesprochen. Das Hl. Kreuz HospizIm Reiche der Natur spürt man die Nähe Gottes.Die Diozöse Brixen/Bozen hat unter den 13 Wallfahrtskirchen für den Jubiläumsablass auch das Kirchlein am Fuße des Kreuzkofels ausgewählt Im Jahr 1484 wurde auf Veranlassung des Bischofs „Konrad“ eine Kapelle auf 2045 m Meereshöhe gebaut, die Mitte des 17. Jahrhunderts vergrößert und mit Turm versehen wurde. 1718 wurde daneben ein Schutzhaus mit Wohnung für den Kirchendiener und Gaststätte für die Pilger gebaut.
Die "viles" von GadertalDie "Vila" ist die älteste und eigentümlichste Siedlungsart von Gadertal, deren Vorfahr die rätische "tambra" ist, die als älteste beurkundete alpine Berghütte gilt.Die "Viles" sind kleine Wohnsiedlungen, die nach bestimmten Maßstäben und Mustern errichtet wurden, und die zwei unterschiedliche Lebensweisen vereinten: den von den Römern eingeführten offeneren und gesellschaftsfreundlicheren Modus mit dem geschlosseneren und isolierten Typus des rätischen und bajuwarischen Volksstammes. Man vermutet, dass die "Vila" ursprünglich nur aus einem Familiennukleus bestand und sich mit der Zeit durch die Angliederung anderer Familien ausgebreitet habe.
Besondere Aufmerksamkeit soll man den Verzierungsschnitzereien schenken, oft antiker und symbolischer Herkunft, die als uneigentümliche Elemente zu betrachten sind, da die Holzschnitzerei nicht typisch für die antike Gadertaler Kultur ist. Das wichtigste Merkmal der "Viles" ist die gemeinsame Nutzung von Pfaden und Plätzen, Brunnen, Tränken und Backöfen. Zudem gibt es den alten Brauch, gemeinsam viele Arbeiten durchzuführen, wie zum Beispiel der Bau eines neuen Heuschuppens. Man muss den Viles, vor allem im sozialen Bereich, große Bedeutung zuteilen. Sie bilden nicht nur eine Häusergruppe, sondern auch eine Gemeinschaft, die auf Solidarität und Brüderlichkeit basiert, wo Mensch und Umwelt noch im Gleichgewicht leben. Die Aufrechterhaltung der Viles wurde durch das in ganz Südtirol verbreitete Gesetz der Geschlossenen Höfe begünstigt, wo der älteste Sohn den Hof als Ganzes erbt. Die Hl. Barbara Kapelle – Wengen/ La Val Die Hl. Barbara Kapelle steht in sehr schöner Lage auf einem freien Hügel, eine knappe Gehstunde oberhalb des Ortskernes von La Val/ Wengen. Sie wurde von den Bergknappen errichtet, die im Valparola-Tal das am Monte Pora gewonnene Eis verhütteten.Besonderen artistischen und historischen Wert hat das Gemälde an der Außenwand. Es handelt sich um eine Kreuzigung in freier Landschaft: vor einem blauen, leicht bewölkten Himmel der Gekreuzigte, darunter stehen Maria und Johannes. Die Figuren zeigen einen heftigen Gefühlsausdruck. Ladinisches Landesmuseum - Schloss Thurn1996 erwarb das Land Südtirol Schloss Thurn mit dem Ziel, hier ein Landesmuseum für die Kultur und Geschichte der ladinischen Volksgruppe unter der Bezeichnung 'Museum Ladin Ciastel de Tor', einzurichten. Schloss Thurn, dessen Geschichte bis in das 12. Jh. zurückreicht, war einst Mittelpunkt des Gerichts 'Thurn an der Gader'. Es liefert deshalb selbst einen wesentlichen Beitrag zur Geschichte der Dolomitenladiner, welche Nachfahren der romanisierten Urbevölkerung des Landes und als solche älteste der drei in Südtirol lebenden Sprachgruppen sind. In multimedialer Form wird die Sprache, Kultur und Geschichte der Ladinischen Bevölkerung des Dolomitengebietes dargestellt.
Schloss Thurn Torstraße 72 39030 St. Martin in Thurn Tel. +39 0474 524020 Fax +39 0474 524263 e-mail - homepage Die Kirche von Enneberg-PfarreDie Besiedlung des Gadertales erfolgte vom Norden her und die Enneberg-Pfarre war mit Sicherheit die erste Ortschaft. Die wenigen Bauten des Dorfzentrums schließen sich eng um die Kirche mit ihrem 56 m hohen, gotischen Turm. Die Kirche von Enneberg-Pfarre kann als Mutterkirche angesehen werden, da von ihr allein und für lange Zeit das religiöse Leben über das ganze Tal ausgestrahlt wurde. Die heutige Kirche ist ein stattlicher Barockbau in Kreuzform. Von besonderer Schönheit ist der im Renaissance-Stil kunstvoll holzgeschnitzte Hochaltar. Das Kunstwerk stammt aus dem Jahre der Pest 1636. In der Mitte ist die Wunderstatue der Gnadenmutter sichtbar. Von 1700 bis 1914 war Enneberg-Pfarre auch Sitz des Dekanates und obwohl sich der Sitz nun in St. Leonhard in Abtei befindet, heißt das Dekanat immer noch Dekanat Enneberg.Sowohl für die Bevölkerung des Gadertales als auch für die Pilger aus dem Pustertal ist die Kirche von Enneberg-Pfarre ein beliebtes und vielbesuchtes Wallfahrtsziel. Catarina LanzIm Kampfe gegen die französische Truppen Napoleons kam die junge Ennebergerin Catarina Lanz zu Ehren, die 1771 in St. Vigil in Enneberg geboren wurde. Mit 26 Jahren, also um 1797, kämpfte sie heldenhaft in Spinges, einem Dörfchen in der Nähe von Brixen, mit einer Mistgabel, um das Kirchlein und den anliegenden Friedhof vor der Schändung zu bewahren. Die bronzene Statue, die im Dorfzentrum von St. Vigil an die Enneberger Heldin erinnert, ist ein Werk des ladinischen Bildhauers Otto Irsara aus Abtei.Das Mühlental befindet sich Campill, ein Vorort von St. Martin in Thurn, und wird in ladinischer Sprache "Val di Morins" genannt. |
||||||||||||||||||
Weitere nützliche Urlaubsinformationen über Südtirol:
P.IVA - MwSt 01587030212 |
|||||||||||||||||||