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Sehenswertes: FassatalS. Giuliana KircheDie Wallfahrtskirche S. Giuliana (die Schutzheilige des Tals) kann Sommer wie Winter besichtigt werden, nach Vereinbarung auch in den anderen Jahreszeiten (Weiss Carlo-Tel: 0462 764295). Die ladinische Kultur ist wie die Kultur aller Bergvölker von jener Spiritualität geprägt, die in der Verbreitung von Sakralbauwerken oder religiöser Symbole zum Ausdruck kommt: Kreuze, Kapellen, Kirchen, Kreuzwege. Während die Fresken in den Kirchen und die Altäre meist Werke Tiroler Maler sind, stammen die Beispiele der "kleineren Kunst" von örtlichen Künstlern. Besonders hervorzuheben sind die Apsisfresken.S. Vigilio KircheDie Pfarrkirche von S. Vigilio ist zu besichtigen. Einmal in der Woche werden während der Sommerzeit geführte Besichtigungen organisiert. Besichtigen kann man auch die Kirche des Hl. Wolfgang. An bestimmten Tagen werden vom Veranstaltungskomitee von Moena Kirchenmusikkonzerte organisiert. Die ladinische Volkskultur ist, ebenso wie die Kultur aller Bergbewohner, von jener Spiritualität durchdrungen, die sich in diesem Gebiet auf die Kirchengebäude oder -zeichen niederschlägt: Kreuze, Kapellen, Kirchen, Kreuzwege... Während die Fresken und Altäre in den Kirchen Werke von Malern sind, die großteils aus der Tiroler Schule kommen, stammen die Ausdrucksformen der "kleineren Kunst" von örtlichen Künstlern.Torre di PozzaPozza di Fassa war allem Anschein nach bereits vor Jahrhunderten ein Urlaubsort, diente doch sein Turm einer adligen Tiroler Familie als Sommerresidenz. Bei dem Turm handelt es sich um die einzige Festungsanlage im Tal, abgesehen vom "verschwundenen Turm Torre di Vigo", Sitz des Vikars. Mit seinem viereckigen Grundriss und den massiven Mauern, die von engen Schießscharten unter einem abfallendem Dach gezeichnet sind, wurde der Turm in den letzten Renovierungsarbeiten aufgelockert und verfeinert. Privatbesitz.
Ladinisches KulturinstitutDie ladinische Sprachminderheit ist im Gebiet um das Sella Massiv herum angesiedelt. Dazu gehören das Fassatal im Trentino, das Gader- und das Grödnertal in Südtirol, Livinallongo mit dem Ampezzo und ein Teil des Comelico im Veneto. Den ladinischen Sprachraum im engeren Sinne vervollständigen der Kanton Graubünden in der Schweiz im Westen und Friaul im Osten. Im Jahr 1975 wurden das Ladinische Kulturinstitut und 1981 das Ladinische Museum gegründet, um die Traditionen und Kulturgegenstände dieses eigentümlichen Sprachraums wiederzubeleben und zu vertiefen. Die Fachbibliothek wird durch eine Phonothek, eine Videothek und eine Phototek ergänzt. Das Ladinische Kulturinstitut, Herausgeber von Büchern und Katalogen, veröffentlicht auch das Bulletin der Ladinischen Welt.Istitut Cultural Ladin Via della Chiesa, 6 38039 Vigo di Fassa (TN) tel. 0462/764267 fax 0462/764909 e_mail: info@istladin.net www.istladin.net Ladinisches Museum FassaIm neuen Sitz des Ladinischen Museums von Fassa sind ethnographische Sammlungen des Institutes nach genauen wissenschaftlichen Kriterien auf einer Ausstellungsfläche von ca. 600 qm ausgestellt. Die Struktur der Ausstellung wurde vom Anthropologen Cesare Pioppi erdacht, während die Einrichtung vom Mailänder Architekten Ettore Sottsass in Zusammenarbeit mit dem Architektenbüro Lorenzo Weber und Alberto Winterle kreiert wurde. Die Besucher können sich mit den verschiedenen Aspekten der ladinischen Kultur vertraut machen, von der Urgeschichte und den Produktionstätigkeiten über die Gesellschaftsordnung bis hin zu weltlichen und religiösen Bräuchen, Werten und Traditionen. Somit gewinnt man einen umfassenden Überblick über die historischen Hintergründe und Umwälzungen, die zum Aufschwung des Bergsteigens und des Fremdenverkehrs geführt haben. Neben den Ausstellungsräumen verfügt das Museum über einen Lagerraum, der ebenfalls besichtigt werden kann. Weiters gibt es einen Schulungsraum, einen Buchladen und ein Geschäft, wo man feines Handwerk erwerben kann.Museo Ladin de Fascia Via Milano, 5 38036 Pozza di Fassa, (TN) tel. 0462/760182 e_mail: museo@istladin.net www.istladin.net SkimuseumBevor sie sich in die aufregende Welt des Schneezirkus stürzen, empfehlen wir allen Skifahrern, jung und alt, einen Besuch ins Skimuseum an der Abfahrt der Col Rodella Seilbahn, um so Einblick in die Geschichte des Skisports zu bekommen. An den Wänden des Museums ist eine Ski- und Winterausrüstung ausgestellt, die bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts zurückgeht, einige Stücke stammen sogar aus dem 19. Jh. Zu besichtigen sind Holzschier, Schlittschuhe, bei denen man den Stiefel an eine kleine, mit einer Eisenklinge versehene Holztafel band, Steigfelle, Schneeschuhe (ciaspole) und ein Holzbob mit Steuerrad. Die Sammlung wird dank der Leidenschaft der Familie Demas aus Campitello seit über einem Jahrzehnt stets erweitert.Öffnungszeiten Täglich geöffnet von 8:00 - 18.30 Von Januar bis März geschlossen. |
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Weitere nützliche Urlaubsinformationen über Südtirol:
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