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Sehenswertes: Rosengarten LatemarDeutschnofen Dorfmuseum DeutschnofenBesichtigen Sie das Museum im Erdgeschoss von Schloss Thurn. Sammlung von religiösen Kunstwerken, Altarblättern, Gemälden, frühgeschichtlichen Funden, Urkunden. Öffnungszeiten: jeden Mittwoch und Freitag von 15 - 18 Uhr und auf Anfrage. Eintritt frei. Führungen möglich. Information im Tourismusbüro, Tel. +39 0471 616567Wallfahrtsort Maria WeißensteinKirche aus dem 17. Jh., große Klosteranlage, mit sehenswerter Sammlung von Votivtafeln. Ein alter Pilgerweg führt von Welschnofen über Birchabruck - Deutschnofen nach Maria Weißenstein.St. Helena, DeutschnofenAußerhalb gelegenes Kirchlein aus dem 12. Jh., idyllische Wanderung mitten durch Wald und Wiese, die Kapelle liegt eine Stunde Fußmarsch von Deutschnofen entfernt. Traumhaft: die gotischen Fresken der Bozner Schule (Giotto Manier) aus dem 15. Jh. mit Szenen aus dem Alten und Neuen Testament und die Brotzeitbank mit Panoramablick auf Latemar, Rosengartenmassiv und Schlern. Im Kirchturm hängt, aus der Zeit um 1400, die älteste Glocke der Region.Pfarrkirche DeutschnofenDen kostbarsten Kunstschatz birgt der Hochaltar in seinem neogotischen Gehäuse: die vier geschnitzten Relieftafeln mit Szenen aus dem Marienleben des frühgotischen Flügelaltars des Hans von Judenberg (Steiermark, 1421-1424); den Altar hatte der Meister für die Bozner Pfarrkirche angefertigt, 1725 wurde der damals „unmoderne“ Flügelaltar aus Bozen entfernt und der Kirche zu Deutschnofen geschenkt.St. Katharina, BreienLiegt oberhalb des Weilers Breien zwischen Völser Aicha und Tiers. Die kleine gotische Kirche wurde bereits 1283 erwähnt, bekam aber erst um 1500 ihre heutige Gestaltung. Die 10 Wandgemälde, die an der südlichen Außenwand von einem Flugdach geschützt werden, erzählen die Legende der Heiligen Katharina von Alexandrien.
Steinegg Das Heimatmuseum von SteineggEin besonderes Juwel unseres Dorf ist das Heimatmuseum. 1984 errichtet, kann es ohne weiteres zu den Perlen der Südtiroler Museen gezählt werden. Die Unterbringung in der neuen Pfarrkirche ist mehr zum Zufall als gezielter Planung zuzuschreiben. Durch die steile Hanglage wurde eine 16 m hohe Steinmauer erforderlich; in dem daraus entstandenen Hohlraum wurde das Heimatmuseum und die Auferstehungskapelle errichtet.Die Schätze des Museums wurden in liebevoller Kleinstarbeit zusammengesucht. Auf einer Gesamtfläche von 800m² in 18 Räumen gewährt es einen Einblick in das entbehrungsreiche Leben unserer Vorfahren. Unter der fachkundigen Führung von Franz Mahlknecht spaziert man durch die Lebens- und Arbeitsräume unserer Ahnen. Am Montag ist Ruhetag! Voranmeldung für Gruppen: Tel. +39 0471 376518 oder +39 0471 376574 Alte Pfarrkirche von SteineggDie Grundmauern gehen auf das 13. Jh zurück. Im Inneren gut erhaltene Freskenmalerei des Künstlers J.K. Henrici aus Schlesien, der in jungen Jahren nach Südtirol auswanderte und für längere Zeit in der Gemeinde Karneid lebte.Volkssternwarte „MAX VALIER“ – Gummer, UntereggerhofSüdtirols erste und einzige Volkssternwarte steht seit 2002 (donnerstags) allen astronomiebegeisterten und interessierten Gästen zur Verfügung, um den Sternenhimmel zu beobachten. Zusätzliche Infos, Tourismusverein Steinegg:Tel. +39 0471 376574
Tiers Kirche St. GeorgEine Kirche ist bereits 1257 erwähnt. Von der St.-Georgs-Kirche aus dem Jahre 1332 ist nur mehr der untere Teil des Turmes mit den romanischen Rundbogenfenstern erhalten. Der rote Turmhelm mit Zwiebelhaube wurde 1739 errichtet. Die letzte Umgestaltung des Kircheninneren in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts gab der Kirche ihr neuromanische Gepräge. Der Künstler Karl Hernrici malte im Jahre 1772 drei beeindruckende Deckengemälde.Kapelle St. SebastianDie Pestkapelle St. Sebastian liegt einsam und abgeschieden auf einer idyllischen Waldlichtung, dem sogenannten Weihboden und lädt zu besinnlicher Ruhe ein. Verträumt und einsam steht heute die Sebastiankapelle im Wiesengrund. In dieser Kirche wird an das "Hanselbild" erinnert, das 1957 dem Straßenbau zum Opfer fiel. Das gemauerte Bildstöckl stand nördlich der Sebastiankapelle am Rande der Dolomitenstraße, und war mit Fresken ausgemalt, die an die Zeit der Pest erinnerten.Kirche St. ZyprianDie Wandgemälde an der Außenwand aus dem 17. Jahrhundert zeigen die wunderbare Rettung der Platzlinderwiese: Gottvater schleudert Blitze aus dem Gewölk, Zyprian und Justina breiten schützend ihre Mäntel über die Wiese mit der weidenden Herde aus. Gerade dieses Gemälde erinnert an die alte Überlieferung, die besagt, dass die Hauptbesiedelung in Tiers ursprünglich nicht im heutigen Dorfzentrum lag, sondern in St. Zyprian war.WassermühleAm Parkplatz an der Dorfeinfahrt befindet sich die alte Wassermühle. Die restaurierte und voll funktionsfähige Mühle mit großem Mühlstein kann auch von innen besichtigt werden. Erinnern soll sie an den frühen wichtigen Beruf der Müller und an die vielen Mühlen, Sägewerke und Schmieden, die noch im vorigen Jahrhundert die Bäche nutzten.
Welschnofen Pfarrkirche von WelschnofenIm 11. Jh. soll die erste christliche Kirche in Welschnofen erbaut worden sein. Die Sage berichtet, die ersten Welschnofner hätten "Im Loch" und auf dem "Zischgl" gesiedelt, und dort oben hätten sie eine Kirche bauen wollen. Schließlich zogen sie es vor, einen alten Heidentempel, der an der Stelle der heutigen Kirche stand, zur Kirche umzuwandeln. Erst im Jahre 1298 tritt die Kirche ins Licht der Geschichte, und im Jahr 1365 wird eine "Kapelle zum Hl. Ingenuin" genannt, der nun als Patron dieser Kirche aufscheint. Umbauarbeiten an der Kirche sind in der ersten Hälfte des 18. Jh.s nachweisbar. In der Zeit zwischen 1827 und 1828 wird eine neue Kirche gebaut, die dann 1965 bis auf den Turm vollständig abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt wurde. Die heutige Pfarrkirche wurde nach einer Bauzeit von zwei Jahren im Mai 1967 eingeweiht. Sie ist eine moderne Kirche mit einem niedrigen Seitenschiff unter einem spitzgiebeligen Dach. Der 37 m hohe Pfarrturm ist das älteste bauliche Zeugnis im Ort. Der Unterbau stammt aus dem 13. Jh. und 1741 wurde er von der Glockenstube aufwärts erneuert. Sein Oktogon mit Zwiebelhaube erhielt der Turm im Jahre 1741.Kapelle St. SebastianDie Kapelle ist den Heiligen Rochus und Sebastian geweiht und verdankt ihre Entstehung einem Gelöbnis, das die Welschnofner in der Pestzeit um 1635/36 machten. Die Kirche wurde jedoch erst in den Jahren 1662 bis 1666 erbaut und erst im Jahre 1697 eingeweiht. Die große Zeitspanne zwischen dem Gelöbnis und der Fertigstellung der Kirche ist dadurch bedingt gewesen, dass man sich über den Standort nicht einigen konnte. Die Kapelle ist ein Bau mit Rundapsis, Tonnengewölbe und Flachbogenfenstern. Im Inneren sind die Altäre und Kanzel, Skulpturen und Gemälde barocke Werke aus dem 17. Jh.St. Josef in KarerseeDas Josefskirchlein auf der "Moartalalmwiese" wurde im Jahre 1897 vom "Verein für Alpenhotels" errichtet. In den Jahren vor dem I. Weltkrieg fanden im Josefskirchlein während des Sommers täglich hl. Messen statt. Die Verwaltung des "Grand Hotel Karersee" stellte dafür einen eigenen Hotelkaplan ein. Im Jahre 1976 kaufte die Pfarre Welschnofen das Kirchlein. Dieses wurde in der Folge gründlich restauriert und vergrößert und bietet heute 200 Personen Platz. Die Einweihung des erneuerten Kirchleins erfolgte am 18. Juni 1983. |
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