HOCHPUSTERTAL: Urlaub im Reich der Dolomiten

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HOCHPUSTERTAL: Urlaub im Reich der Dolomiten Helmissimo - Riesentorlauf im Skigebiet Helm am 24. März 2012. :: Drei Zinnen Ski Raid - Am 24. März 2012 findet die 16. Edition der Drei Zinnen Ski Raid statt. :: 
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Hochpustertal:


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DOLOMITI TOUR: Urlaub im Reich der Dolomiten
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Sehenswertes: Hochpustertal



Sexten

Rudolf-Stolz-Museum

Rudolf Stolz MuseumDas 1969 eröffnete Museum in Sexten zeigt in zwei Schauräumen vorwiegend Planskizzen und Entwürfe zu den zahlreichen Fresken sowie Studien, Aquarelle und graphische Arbeiten des bekannten Südtiroler Künstlers Rudolf Stolz (1874-1960), zu dessen Hauptwerk der 'Totentanz' im Sextner Friedhof und mehrere Fresken in dessen Arkaden zählen. Um des Künstlers Schaffen zu würdigen, errichtete die Gemeinde Sexten am Hauptplatz einen gefälligen Museumsbau nach den Plänen des Schwiegersohnes, Arch. Erich Pattis. Dafür stellten die Töchter des Malers über 160 hinterlassene Werke zur Verfügung.

Moos, Dolomitenstraße 16
39030 Sexten
Tel. +39 0474 710521
Fax +39 0474 710318




Innichen

Museum des Stiftes Innichen

Das Stift Innichen. Gegründet vom Bajuwarenherzog Tassilo III. als Benediktinerkloster 769, 1140 in ein Kollegiatsstift umgewandelt, 1785 von Kaiser Joseph II. aufgehoben und 1818 in einer bescheideneren und zeitgemäßeren Form wieder errichtet. Heute gehört es zu den ältesten erhaltenen Baulichkeiten des Hochpustertales. Im Kapitelhaus neben der Stiftskirche sind Museum, Archiv und Bibliothek des Stiftes Innichen beherbergt. Dokumente barocker Volksfrömmigkeit, Bildhauerkunst, Akten zur Geschichte des Stiftes, Teile des Domschatzes, Bücher mit Miniaturmalereien, Drucken und Kupferstichen befinden sich in dessen Schauräumen. Zwar wirkt das Angebot im Vergleich zu anderen Museen bescheiden, stellt aber eindrucksvoll die Leistungen dieses ältesten Tiroler Stiftes dar. Auch das Haus ist sehenswert: Sein östlicher Tiel stammt aus dem 10. Jh, der westliche wurde um 1380 errichtet. Das Erdgeschoss war im Mittelalter Lagerraum für die Naturalabgaben zinspflichtiger Bauern, im Obergeschoss befinden sich der Kapitelsaal mit Wandmalereien, Bibliothek, Archiv, eine Stube mit Renaissancetäfelung und verschiedene Arbeitsräume.

Auskünfte
Kapitelhaus neben Stiftskirche
Probst Hans Huber
39038 Innichen
Tel. +39 0474 913149

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Dolomythos

Darstellung der Dolomiten als Lebens- und Kulturraum aufgezeigt durch Dioramen, Fossilien, Mineralien und Filmen. Für Kinder gibt es einen ausgedehnten Bereich und die Möglichkeit zu einer Schatzsuche.
Villa Wachtler, P.-P.-Rainer-Straße 11
39038 Innichen
Tel. +39 0474 913255
Fax +39 0474 913092



Pfarrkirche zum Hl. Michael

Besichtigungsmöglichkeiten: täglich 8-18 Uhr
Die Pfarrkirche romanischen Stils stammt aus dem 12. Jahrhundert und wurde nach 1735 zu einem einzigartigen Barockjuwel umgebaut, dessen vielgestaltete Ornamentik bereits an den Rokoko erinnert.



Die Heiliggrabkapelle

Das Grab Christi steht wie in Jerusalem in einer polygonalen Halle mit Kuppelgewölbe, Rundbogenfenstern und einem zweigeschoßigen Arkadengang.



Niederdorf

Fremdenverkehrsmuseum Hochpustertal

Niederdorf gehörte bereits vor 150 Jahren zur Pionier-Region des Tiroler Fremdenverkehrs, dem Hochpustertal, und war seit 1871 über die Südbahn auch fur Großstädter leicht erreichbar.
Das Museum, das im Haus Wassermann untergebracht ist, zeigt daher einen zeitlichen Durchgang von den Anfängen des Fremdenverkehrs bis hin zum aktuellen Tourismus unter Einbeziehung der Vorformen des Fremdenverkehrs (alte Wirtshäuser und zahlreiche Bäder), des Baues der Pustertaler Bahn und des frühen Alpinismus in der Region.

Haus Wassermann, Hans-Wassermann-Str. 8
39039 Niederdorf
Tel.+39 0474 745136
Fax +39 0474 745283

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Toblach

Bug Toblach - Ansitz HerbstenburgAnsitz Herbstenburg

In der Nähe der barocken Pfarrkirche von Toblach liegt dieser stattliche Ansitz. Kern der Anlage ist ein mittelalterlicher Turm, der um 1500 von den Brüdern Herbst (daher der Name des Adelssitzes) erworben und zur heutigen Größe umgebaut wurde. Im Innderen sind Räume mit Gratgewölbe, Holztäfelung, Balkendecken und Wandgemälden.


Gustav-Mahler und das Komponierhäuschen

Im Sommer findet jährlich in Toblach eine Musikwoche in memoriam Gustav Mahler statt. Besichtigungsmöglichkeiten: im Sommer und Winter.


Der Besinnungsweg

Von der Wallfahrtskirche Aufkirchen führt der im Jahre 1996 neu angelegte Besinnungsweg über mehrere Stationen zum ältesten religiösen Heiligtum des Hochpustertals: St. Peter am Kofel. Die einzelnen Stationen sind durch steinerne Werke mit biblischen Darstellungen in Wort und Bild versinnlicht.



Prags

Filialkirche zum leidenden Heiland in Schmieden

Sie wurde 1735 an der Stelle einer aus dem Jahr 1690 stammenden Kapelle erbaut. 1981 wurden bei der Restaurierung ältere Fresken freigelegt. Eine schöne Arbeit ist die Kanzel mit eingelegtem Bandornament. Eindrucksvoll sind das Vortragskreuz, die Statuetten des hl. Nikolaus und des hl. Florian. Besichtigungsmöglichkeiten: die Kirche ist für Besucher -außer während der Meßfeiern - nicht zugänglich.


Pfarrkirche von St. Veit

Die erste urkundlich belegte Kirchweihe fand 1335 statt. Doch erst seit 1704 hat der Ort einen eigenen Priester, und erst 1891 wurde St. Veit zur eigenen Pfarrei erhoben. Die Kirche hat ein reich gegliedertes Netzgewölbe, der Hochaltar ist neugotisch. Außen an der Südwand kann man eine Sonnenuhr und eine Marmortafel mit den Namen der Seelsorger von St. Veit bewundern. Besichtigungsmöglichkeiten: die Kirche ist für Besucher - außer während der Meßfeiern - nicht zugänglich.


Der Naturpark "Fanes-Sennes-Prags"

Seine außergewöhnlichen Naturformationen haben die Menschen immer schon fasziniert. Hier, im Reich der bleichen Berge, ranken sich die Sagen vom Aufstieg und Untergang des Fanesvolkes um jeden Berg. Eine seltsame, stufenähnliche Gesteinsformation nennt man das "Parlament der Murmeltiere". Hier sollen die Nager - der Sage nach - die letzten Überlebenden des Fanesvolkes in Felshöhlen versteckt haben. Dort warten sie auf den Klang silberner Trompeten aus dem Pragser Wildsee, der die Wiederkehr ihres Reiches ankündigen soll.
Der sensationellste Besitz des Naturparks stammt aus grauer Vorzeit. Vor 40.000 Jahren lebten hier Höhlenbären und Raubkatzen in Leopardengröße, deren Knochen immer noch erhalten sind. Heute bietet das vielgestaltige Gelände zwischen Höhlenstein- und Gadertal zahlreichen Tierarten Unterschlupf, die sonst vom Aussterben bedroht wären. Steinadler, Scheehuhn, Uhu, Birk- und Auerwild leben hier. Besondere Plätzchen in dem 25.680 Hektar großem Schutgebietes sind auch die Almen von Sennes und Fanes, deren karge und spröde Hochflächen teilweise wie Mondlandschaften anmuten, der Pragser Wildsee, in dessen tiefgrünen Wasser sich der 2.810 m hohe Seekofel spiegelt und die Plätzwiese, eine sanft gewellte Hochfläche inmitten steil aufragender Felsen. Der Naturpark ist mit seiner außergewöhnlichen Flora und den urigen Wildseen.



Die Felsbilder der Plätzwiese
Die Plätzwiese, der Übergang von Prags ins Höhlensteintal. Eine Landschaft von einmaliger Schönheit. Hier findet sich besonders eigenwillige Schöpfung der Natur, die Felszeichnungen. Sie sind keineswegs prähistorische Werke und von Menschenhand geschaffen. Die feinen Sterne, Kreuze, Quadrate, Gitter und anderen geometrischen Figuren hat die gewaltigste aller Naturkräfte geschaffen, das Wasser. Früher versuchten die Menschen, diese Zeichnungen mythologisch zu deuten, indem sie sie dem dem Teufel oder anderen übernatürlichen Mächten zuschrieben. Heute sind die Erosionserscheinungen beeindruckende Zeugen für die stete Arbeit des Wassers.
Erreichbarkeit:
Vom Altpragser Tal ausgehend auf der Straße zur Plätzwiese entlang, dann den nach rechts abbiegenden Forstweg Nr. 18 neben dem Stollbach hinauf zu den westlichen Hängen der Plätzwiese. Von dort links hinab zum langgezogenen Sattel mit den Gaststätten (1997 m).
Gehzeit: knapp 2 Stunden
Höhenunterschied: 500 m.

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