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Unsere Hotelempfehlung in den Dolomiten:![]() |
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Die DolomitenDer Name “Dolomiten” Der heutige Name der Dolomiten, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch „Bleiche Berge“ genannt wurden, stammt von ihrer geologischen Zusammensetzung ab, in welcher Dolomitgestein vorherrscht. Dieses Gestein ist ein Sediment, das vor allem aus dem Mineral Dolomit besteht und nach dem französischen Mineralogen Dieudonnè Sylvain Guy Tancrede de Gratet de Dolomieu (1750 – 1801) benannt ist. Im Gebiet zwischen Trient und Bozen sammelte Dolmieu Gesteinsproben, die dem Kalkstein ähnelten, aber keine Reaktion zeigten, wenn man sie in Salzsäure tauchte. Diese Proben wurden dann auch von Nicolas Theodore de Saussure, einem Freund Dolmieus analysiert. Er bestätigte, dass es sich nicht um Kalziumkarbonat handelte, sondern um doppeltes Kalzium-Magnesium-Karbonat, ein bis dahin unbekanntes Mineral. Saussure schlug vor, das neue Mineral „Dolomit“ zu nennen, zu Ehren des Freundes und Mineralogen. Mit diesem Namen wurde dann auch das berühmte alpine Gebiet belegt.
Die Korallenberge Es scheint unvorstellbar, dass viele Berge der Dolomiten einst Inseln in einem Meer waren, umgeben von Korallenbänken, in denen es von tropischen Lebewesen wimmelte, ähnlich wie die „Korallengärten“ der Malediven, oder wie zahlreiche Inselchen in Polynesien und Melanesien. Und dennoch, Korallenriffs oder die unmittelbar an sie angrenzende Wasserlandschaft machten einst große Teile des Rosengartens, des Schlern, des Latemar, der Marmolada, der Sella, der Pale di San Martino, der Geislerspitzen, des Langkofels und vieler anderer Dolomitenteile aus. Der Aufbau der Dolomitenschichten bezeugt, zusammen mit einer Reihe von paläontologischen Nachweisen, dass diese Berge im Bereich von Korallenriffs heranwuchsen. Man kann sogar die horizontalen Schichtungen der Lagunen und die schrägen Ablagerungen an den Abstürzen erkennen.
Die Geologie der Dolomiten Für einen Geologen ist die Dolomitenregion wie ein Laboratorium unter freiem Himmel, denn hier findet er beinahe alle Gesteinsarten, die an der Oberfläche der Erde vorkommen. Es gibt sedimentäres, magmatisches und metamorphes Gestein. Das Sedimentgestein entstand in unterschiedlichen Situationen aus der Ablagerung von Materialien verschiedenartiger Herkunft, die sich in der Folge von komplexen physischen und chemischen Prozessen in zusammenhängenden Fels verwandelt haben. Das Magmagestein bildete sich an der Erdoberfläche aus der Abkühlung und der Kristallisierung von magmatischem Material, also Vulkangestein wie Porphyr oder, in der Tiefe, das plutonische Gestein wie z. B. Granit. Die metamorphen Gesteine bestehen aus Sedimentgestein oder Magmagesteinen, die gegenüber ihrer ursprünglichen Entstehung mehr oder weniger starke Umwandlungen in der Folge von Temperatur- und Druckwechseln erfahren haben. |
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