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Urlaub in den
Dolomiten

Limana

Das wenige Kilometer von Belluno entfernte Limana, ist ein traumhafter Ort, der schon den berühmten Schriftsteller Dino Buzzati, der Valmorel liebte, verzaubert hat. Diese kleine Gemeinde vereint alle Eigenschaften, die einen Ort liebenswert machen. Das vom Piave umspülte Limana liegt nicht nur umgeben von üppiger Natur, sondern kann auch mit typisch venezianischen Villen, Kirchen, wie der Wallfahrtskirche Santuario di Madonna Parè und den Überresten antiker Siedlungen aufwarten.

Im als Dussoi bezeichneten historischen Zentrum, steht die Pfarrkirche San Valentino, in der die sterblichen Überreste des Heiligen aufbewahrt werden. In der Via Roma können Sie den Palazzo Pagani-Cesa bestaunen, der im 17. Jh. auf den Überresten eines aus dem Jahr 1000 stammenden militärischen Vorpostens erbaut wurde. Heute ist die Stadtverwaltung in diesem Gebäude untergebracht. Im Ortsteil Mane kann man noch die Überreste der prunkvollen Villa Barcelloni aus dem 18. Jh. begutachten. Auf der kleinen Piazza Agostino Piol steht der Palazzo del Vecchio Municipio, wo heute die Post untergebracht ist. Das Äußere des Gebäudes hat sich vollständig verändert. Ursprünglich entsprach es der typischen Architektur hiesiger Adelssitze, allerdings wurde es 1917 von den Österreichern zerstört. Im Faschismus wurde er zur Casa Balilla, dem Sitz der faschistischen Jungendorganisation.

In der Umgebung von Limana, in der Ebene von Valmorel, die wegen ihrer leichten, für jedermann geeigneten Wandertouren geschätzt wird, bieten sich zahlreiche Möglichkeiten für Betätigungen an der frischen Luft, so beispielsweise lange Wanderungen oder Mountainbike Touren über Almen und Hügel, wo Sie die Natur und lokalen Traditionen hautnah erleben können.

Hier noch einige Tipps und Informationen:
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    Die Wallfahrtskirche Madonna di Parè

    Die Wallfahrtskirche Madonna di Parè geht auf das 15. Jahrhundert zurück, auch wenn die ersten schriftlichen Aufzeichnungen aus dem Jahr 1519 stammen. Der Name rührt von dem marianischen Beinamen „Dei Parens“ her, was Maria Genitrice di Dio bedeutet. Aufgrund ihrer abgelegenen Lage zählte die Kultstätte nicht zu den meist besuchten Zielen von Pilgern.

    Der Bischof von Belluno, Luigi Lollina, kritisierte 1598 den Verfall des Gebäudes, aber ohne Erfolg: Es kam zu keinen Sanierungsarbeiten.

    Erst 1842 wurde die Kirche vergrößert und restauriert:

    • Antonio Gabrieli, ein Schüler der Brüder Guardi, malte das aus dem Jahr 1776 stammende Altarbild.
    • Girolamo Moech stellte in den von ihm in Tempera ausgeführten Malereien im Kirchenschiff und im Presbyterium verschiedene heilige Szenen dar.
    • Es erfolgte die Realisierung der Via Crucis, die viele Gläubige während der Fastenzeit anzog.

    Der Eremit Giacomo Tison, der den Wallfahrtsort häufig besuchte, trug zu den Restaurierungsarbeiten durch das Einsammeln von Almosen bei. Zu seiner Ehre bildete ihn Osvaldo Monti mit einer Kutte bekleidet ab, auf der das Zeichen einer Muschel, dem Emblem der Pilger, angeheftet war.