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Das Castello de Zanna im Ortsteil Majon in Cortina d'Ampezzo

Das Castello de Zanna in Majon ist eine kleine, weiße Festungsruine, die sich gut in die Umgebung einreiht. Das Gebäude hat niedrige Mauern, zwei eckige Türme und eine Kapelle, die der Dreifaltigkeit geweiht ist. Im Außenbereich verfügt die kleine Kirche über Arkaden, der Innenraum hingegen ist ganz im Stil des 18. Jh. gehalten mit zwei Holzaltären und einem Gemälde von Jacopo Palma dem Jüngeren.

Die Bauarbeiten für die Burg begannen 1694 und wurden von Gianmaria de Zanna in Auftrag gegeben. Im selben Jahr jedoch wurden die Arbeiten von der Gemeinde Ampezzo unterbrochen, da diese den Bau einer Festung als Wohnhaus nicht genehmigen wollte. Hieraus leitet sich die Legende ab, der zufolge die Ampezzaer jede Nacht das Gemäuer niederrissen, das tagsüber errichtet worden war.

Das Castello de Zanna blieb bis 1809 ein unvollendeter Bau und wurde von den französischen Truppen, die in Ampezzo eingefallen waren, niedergebrannt. Seit jenem Brand wurde die Burg nicht wieder aufgebaut.

Heute sieht man an der Innenseite im Westen noch zwei Türme, Überreste des Herrenhauses, den Dienstbotentrakt, das Kutschenschuppen und den Innenhof.